Astrid Seeberger: Nächstes Jahr in Berlin

Eine Mutter stirbt – eine Tochter, die bis dahin auf Distanz zu ihr gegangen ist, wird so mit der Vergangenheit konfrontiert. Hinzu kommt die überraschende Enthüllung
eines Bekannten, die alle eigenen Erinnerungen und die Erzählungen der Mutter in ein neues Licht rückt. Das Schicksal der Mutter während des Zweiten Weltkriegs – auf der Flucht aus Ostpreußen und im Deutschland der Nachkriegszeit – wird mit ungeheurer Intensität, Bildkraft und Dichte geschildert.

Astrid Seeberger wurde 1949 in Süddeutschland geboren und zog mit 17 Jahren allein nach Schweden und studierte dort Philosophie, Theater- und Filmwissenschaften sowie Medizin. Sie ist Ärztin am renommierten Stockholmer Karolinska Institut und eine international gefragte Fachreferentin. Sie schreibt auf Schwedisch.
Der zweite teil ihrer Familiengeschichte erschien bereits im letzten Jahr im Urachhaus-Verlag:  “Auf Wiedersehen in Bukarest
Beide Titel beweisen, dass sie eine begnadete Erzählerin ist.

Urachhaus-Verlag, 2021; 252 S. ; geb., 22,00 €